Komponenten

Wechselrichter: Curtis 1238 max.126 Volt 550 Ampere

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Motor: Asynchron 61 Volt 28 Kw

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Ladegerät: Zivan 3 KW 112 Volt 27 Ampere

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Ich habe lange für die richtige Batterie gesucht.
Aber fest stand schon immer, dass ich bei dem Umbau große LiFePo4 Zellen verwende, da diese wesentlich einfacher zu verkabeln sind und weniger Regelelektronik benötigen.

Trotzdem gibt es einige Firmen die solche Zellen herstellen.
Winston, Sinopoly, WINA um einige zu nennen.

Meine Wahl ist auf die CALB AHA180 CA Series gefallen, da diese sehr günstig sind und laut Hersteller die beste Lebensdauer aufweisen.
Winston wäre auch interessant gewesen da diese am besten bei tiefen Temperaturen arbeiten und sie sind auch hochstrom-fähiger.
Aber durch das geringere Gewicht der Calb Zellen war dann die Entscheidung nicht schwer.

calb-ca-180-ah-series-lithium-iron-phosphate-battery

Ein paar technische Daten laut EVtv:

Unbenannt1

Bei meinem Umbau habe ich 30 Zellen in Serie geschaltet.
Das entspricht dann einer Gesamt-Nennspannung von 96 Volt (30*3,2 Volt).
max Spannung: 3,65*30 = 110 Volt
min Spannung: 2,8*30 = 84 Volt

Unbenannt2

Wie man auf dieser Grafik erkennen kann ist die Lade-Kennlinie sehr flach, das macht die Ladezustands-Erkennung mit einem Voltmeter unmöglich. Deshalb habe ich einen fertigen Bausatz verwendet den man sogar auf Amazon findet.
Dieser Bausatz misst über einen Shunt den Strom mit, und kann somit anzeigen wie viele Amperestunden vom Akku entnommen wurden.

   BMV_monitor_shunt
Mit dem maximalen Dauer-Ladestrom von 540 Ampere könnte man mit ca 60 Kw laden (540*110 Volt = 59,5 Kw).

In dem Beispiel wird der Akku innerhalb von 19min 40sek vollständig geladen

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Um das Gewicht des Akkus mit insgesamt 162 Kg besser zu verteilen habe ich 22 Zellen hinter der Rücksitzbank und 8 Zellen vorne im Kofferraum verbaut.

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Man kann auch erkennen, dass sich auf den Zellen kleine Lastmodule befinden.
Diese Lastmodule sorgen dafür, dass beim Laden alle Zellen wieder ausgeglichen werden.
Dies ist sehr wichtig, da nicht alle Zellen den gleichen Innenwiderstand haben und auch nicht die exakt gleiche Kapazität.

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2 thoughts on “Komponenten

  • Servus,

    Hab deinen „Umbau“ zuletzt in Melk bestaunt, war aber grad sehr viel los und meinem Sohn (16 Monate) war schon etwas langweilig weshalb sich ein pers. Smaltalk leider nicht ausgegangen ist….

    Ich darf ebenfalls einen Käfer mein eigen nennen, allerdings „nur“ ein 1985 Mexiko-Import, muss dir aber zu deinem erfolgreichen Projekt gratulieren (vor allem zur Reichweite und Ladezeit). Wenn ich Fragen darf was haben denn die erf. Komponenten so ca. gekostet?

    Besten Dank einstweilen und alles Gute

    mfg
    Andreas Moser

    • Servus,

      Die Komponenten für einen Käfer Umbau kosten ca. 10 bis 15 Tausend Euro je nach dem wie weit man kommen will und wie viel Leistung der Motor haben soll.

      Auch wenn es „nur“ ein Mexiko Käfer ist. Ein Käfer ist ein Käfer und Käfer ist Kult.

      MfG
      Michael

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